Spielberichte Alles rund um die Spiele unserer Mannschaften
  Auswärtsspiel am: SA, 25.01.20 - 16:00
Bredtedter TSV 25:24 1. Damen
(Halbzeitstand: 12:10)
Ausrutscher in Bredstedt
Manchmal scheint das Leben so hart und unfair zu sein...Eine kleine Hürde, die man leicht hätte nehmen können, wird zu einem unüberwindbaren Hindernis. Zum Beispiel ein kleiner Kantstein, auf den man leichtfüßig springen wollte. Nicht mal 10 Zentimeter hoch - ein Leichtes! Und so drückt man sich jauchzend ab, die Arme schwingen rhythmisch im Takt zum Stimmengewirr, welches von den Leuten um sich herum kommt, denn natürlich ist man nicht alleine. Man ist umgeben von den Menschen, die man gern hat. Also drückt man sich ab. Man fliegt - Oh ja, wie herrlich man fliegt! Und während man sich noch in der Luft befindet, weil man ja so herrlich fliegt, sieht man auch schon im nächsten Moment den Schlammstreifen, der sich hinter dem Kantstein befindet. Und man weiß sofort: „Das wird nichts...“Also sieht man, wie man landet. Man sieht, wie man mit einem Fuß in dem Schlamm landet. Und man sieht, wie eben dieser Fuß wegrutscht. Und der restliche Körper hinterher. Rums. Und weg ist man und man liegt da wie ein hilfloser Käfer auf dem Rücken.Ja, manchmal kann das Leben echt hart und unfair sein.Und jeder, der sich in seinem Leben schon einmal sportlich betätigt hat, kennt dieses Gefühl, gerade aus der Sportwelt, nur zu gut. So mussten wir genau diese Erfahrung nach endlos langer Busfahrt nach Bredstedt am vergangenen Samstag machen.
Wir wussten um die Heimstärke der Bredis, dass sie besonders zuhause immer für eine Überraschung gut waren. Allerdings gingen wir selbstbewusst ins Spiel, so hatten wir in der Hinrunde einen deutlichen Sieg gegen sie erzielen können.Das Spiel startete mit einem Tor für uns, welches die Bredis durch drei Tore in Folge egalisieren konnten (3:1/8.). Das Spielgeschehen nahm nun langsam Fahrt auf, jedoch konnten unsere Gegnerinnen den knappen Zwei-Tore-Vorsprung bis in die Halbzeitpause retten. Wir schafften es zwar, einmal den Ausgleich (6:6/14.) und daraufhin sogar die Führung zum 6:7 (15.) zu erzielen, allerdings hielt dies nicht allzu lange an und wir verloren diese im nächsten Gegenzug wieder.Und so ging es mit 12:10 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel stand die Abwehr etwas besser, dennoch dauerte es einige Zeit, bis wir zum 16:16 in der 43. Minute ausgleichen konnten. Ab da an war es für den objektiven Zuschauer ein spannender Handballkrimi, in dem starke Nerven sowohl bei Spieler als auch Fans gefragt waren. Zwar konnten sich die Bredis zwischenzeitlich mit vier Toren absetzen (22:18/47.), aber wir bewiesen Herzblut und kämpften uns nochmal zurück. So hatten wir kurz vor Schluss sogar die Chance per Siebenmeter die Führung zu erzielen (23:23/56.), ließen diese leider ungenutzt. Hinzu kamen noch ein, zwei unglückliche Aktionen - Kleinigkeiten, die aber bei einer solchen Partie leider spielentscheidend werden.Und so verloren wir unglücklich mit 25:24 in Bredstedt.

Tja, das Leben - gerade als Sportler - kann manchmal echt hart und unfair sein. So kann eine vermeintlich einfache Hürde zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Zum Beispiel ein kleiner Kantstein, über den man leichtfüßig springen möchte... und dann rutscht man einfach so im Schlamm aus. Rums. Und weg ist man und man liegt da wie ein hilfloser Käfer auf dem Rücken.Genau in solchen Momenten kann man froh sein, wenn man Mannschaftssportler ist und sich darauf verlassen kann, dass einem vom Team wieder auf die Beine geholfen wird, wenn man mal fallen sollte.
Nun heißt es für uns, Dreck abputzen und weitermachen, denn nächsten Sonntag geht es für uns gegen die SG Todesfelde/Leezen endlich wieder mal vor heimische Kulisse. Anpfiff ist um 14:00 Uhr.
Wir freuen uns über Eure Unterstützung!

Für die SG spielten: Jessica Meyns, Katja Hauschildt, Sophia-Maria Kohn (alle TW), Julia Fürll, Vanessa Peters, Tamara Michaelis, Louisa Nigbur, Kim Andersson, Clementine Stoll, Inke Steffen, Kaya Plöger, Chanelle Malekenang

 
von: Gunnar Weber

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